Dedizierter GPU-Server
Physische Ressourcen für einen Kunden, Root- oder definierter Betreiberzugriff.
- klare Leistungsgrenze
- hohe Konfigurationsfreiheit
- eigener Betriebsaufwand möglich
Deutscher Serverstandort, eigenes Modell und ein AVV sind wichtige Bausteine – aber noch kein vollständiges Sicherheitskonzept. Diese Auswahlhilfe zeigt, welche technischen, vertraglichen und betrieblichen Fragen vor einem Pilot geklärt werden sollten.
Die Produktnamen verschiedener Anbieter sind nicht direkt vergleichbar. Ordnen Sie das Angebot zuerst einem technischen Betriebsmodell zu.
Physische Ressourcen für einen Kunden, Root- oder definierter Betreiberzugriff.
Logisch abgegrenzte Ressourcen in einer Cloud- oder Virtualisierungsumgebung.
Modell, Retrieval, Oberfläche und Betrieb als betreute Gesamtleistung.
Die Antworten sollten Bestandteil von Angebot, Architektur- oder Sicherheitsdokumentation werden – nicht nur Aussagen im Verkaufsgespräch.
Gewichten Sie Kriterien vor der Anbieteransprache. So gewinnt nicht automatisch die schönste Demo oder der niedrigste GPU-Preis.
| Dimension | Nachweis | Beispielgewicht |
|---|---|---|
| Datenweg & Vertrag | Architektur, AVV, Unterauftragnehmer | 25 % |
| Isolation & Zugriff | Netzplan, IAM, Adminprozess, Schlüssel | 20 % |
| Qualität & Latenz | Test mit eigenen, freigegebenen Aufgaben | 20 % |
| Betrieb & Support | SLA, Patch- und Incident-Prozess | 15 % |
| Exit & Portabilität | Exportformat, Löschbestätigung, Fristen | 10 % |
| Gesamtkosten | 36-Monats-TCO inklusive Nebenkosten | 10 % |
Die Gewichtung ist ein Beispiel und muss zum Schutzbedarf und Projektziel passen.
Betreiberstruktur, Support und Unterauftragsverarbeiter können zusätzliche Datenzugriffe oder Übermittlungen auslösen. Prüfen Sie die gesamte Leistungskette.
Eine offene Modelllizenz sagt nichts über Konfiguration, Schwachstellenmanagement, Datenanbindung oder die Sicherheit der betriebenen Anwendung aus.
Zertifikate und Testate haben einen definierten Geltungsbereich. Lassen Sie sich zeigen, ob genau die angebotene Leistung und der relevante Zeitraum umfasst sind.
Private LLM Hosting bezeichnet den Betrieb eines Sprachmodells auf logisch oder physisch abgegrenzten Ressourcen für ein Unternehmen. Dazu gehören Modellserver, Speicher, Netzwerk, Zugriffsverwaltung, Protokollierung und oft ein Managed Service. „Privat“ sollte im Vertrag und in der Architektur konkret definiert sein.
Nein. Der Standort ist nur ein Prüfkriterium. Relevant sind auch Betreiber- und Konzernstruktur, Unterauftragsverarbeiter, Supportzugriffe, Verschlüsselung, Löschkonzept, Vertragsgrundlagen und mögliche Übermittlungen in Drittländer.
Der Vertrag zur Auftragsverarbeitung sollte Gegenstand und Dauer, Datenarten, betroffene Personen, Weisungsbindung, technische und organisatorische Maßnahmen, Unterauftragsverarbeiter, Löschung, Unterstützungspflichten und Kontrollrechte konkret abbilden. Die individuelle Vertragsprüfung gehört in fachkundige Hände.
Nicht zwingend. Dedizierte GPUs vereinfachen Ressourcenisolation und planbare Leistung, sind aber teurer. Auch logisch isolierte GPU-Ressourcen können passen, wenn Mandantentrennung, Speicherbereinigung, Seiteneffekte und Administratorzugriffe nachvollziehbar geregelt sind.
Neben GPU-Zeit gehören Mindestlaufzeit, reservierter Speicher, Datentransfer, Hochverfügbarkeit, Backups, Monitoring, Support, Patchmanagement, Modellupdates und Exit-Aufwand in die Gesamtbetrachtung. Ein Preis pro GPU-Stunde allein ist kein belastbarer TCO-Vergleich.
Nennen Sie Datenquellen, Schutzbedarf, Nutzerzahl und Betriebspräferenz. Wir antworten nach Sichtung persönlich über das Kontaktformular.