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🛡️ DSGVO-konform
⚖️ EU AI Act Ready
🇩🇪 Hosted in Germany
🔒 ISO 27001
🏛️ BSI C5
⚖️ § 203 StGB

Kanzleien & Recht

Mandantengeheimnis wahren mit § 203 StGB-konformen KI-Lösungen. Dokumentenanalyse, Legal Research und Vertragsauswertung — ohne dass ein einziges Mandantendokument Ihre Kanzlei verlässt.

BRAO · BRAK · DSGVO
DokumentenanalyseLegal ResearchVertragsauswertungSchriftsatzerstellung
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🏥 Art. 9 DSGVO

Gesundheitswesen

Patientendaten gemäß DSGVO Art. 9 schützen. On-Premise KI für medizinische Dokumentation, Diagnoseunterstützung und administrative Entlastung — ohne Cloud-Risiken.

PDSG · MDR · § 203 StGB
Med. DokumentationDiagnoseunterstützungArztbriefeVerwaltung
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🏭 KI-Strategie

Mittelstand & Industrie

Von der ChatGPT-Pilotphase zur eigenen KI-Infrastruktur. Volle Kontrolle über IP, Geschäftsgeheimnisse und Produktionsdaten — mit planbaren Kosten.

GeschGehG · EU AI Act
WissensmanagementProzessautomatisierungKundenserviceQA
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🏦 BaFin / DORA

Finanzsektor

BaFin- und DORA-konforme KI-Infrastruktur. Von AML/KYC-Automatisierung bis Risikobewertung — kein Datenabfluss an US-Cloud-Anbieter.

MaRisk · BAIT · DORA
AML/KYCRisikobewertungCompliance-PrüfungReporting
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🏛️ BSI C5

Öffentliche Verwaltung

Souveräne KI für Behörden und öffentliche Institutionen. BSI C5-zertifizierbar, OZG-konform und vollständig unter staatlicher Kontrolle.

BSI · OZG · EVB-IT
BürgerkommunikationAktenverwaltungBescheiderstellungWissenstransfer
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NIS-2

KRITIS

KI für kritische Infrastrukturen — konform mit KRITIS-DachG, NIS-2 und EU AI Act. Air-Gap-fähig und für Hochsicherheitsumgebungen ausgelegt.

KRITIS-DachG · NIS-2 · AI Act
Anomalie-ErkennungPredictive MaintenanceLagebilderstellungIncident Response
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Warum branchenspezifische KI-Lösungen entscheidend sind

Die Einführung von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen ist keine Frage des „Ob" mehr, sondern des „Wie". Doch genau hier unterscheiden sich die Branchen fundamental. Ein mittelständisches Fertigungsunternehmen hat andere Anforderungen als eine Rechtsanwaltskanzlei, eine Arztpraxis oder ein Energieversorger. Die regulatorischen Rahmenbedingungen, die Sensibilität der verarbeiteten Daten und die konkreten Anwendungsfälle variieren erheblich.

Was alle Branchen mit strengen Compliance-Anforderungen verbindet: Cloud-basierte KI-Lösungen sind entweder rechtlich problematisch oder schlicht verboten. Wenn Mandantenakten, Patientendaten, Finanztransaktionen oder Verschlusssachen verarbeitet werden, ist die Übertragung an externe Cloud-Server — insbesondere an US-Anbieter unter dem CLOUD Act — ein nicht akzeptables Risiko.

Das Regulierungsnetz wird dichter

Deutsche und europäische Unternehmen stehen vor einer beispiellosen Regulierungswelle im KI-Bereich:

  • EU AI Act — Klassifizierung von KI-Systemen nach Risikostufen mit Pflichten für Transparenz, Logging und Audit (wirksam ab 2025–2028 in Stufen)
  • DSGVO — Verarbeitung personenbezogener Daten durch KI erfordert Rechtsgrundlage, DSFA und technische Schutzmaßnahmen
  • NIS-2-Richtlinie — Erweiterte Cybersecurity-Pflichten für mehr Sektoren, betrifft direkt KI-Infrastruktur
  • DORA — Digital Operational Resilience Act für den Finanzsektor mit strikten IT-Risikomanagement-Anforderungen
  • KRITIS-DachG — Physische und IT-Sicherheit für Betreiber kritischer Infrastrukturen
  • Berufsrechtliche Pflichten — § 203 StGB, BRAO, Ärztliche Schweigepflicht als zusätzliche Schutzschichten

On-Premise KI-Lösungen bieten den einzigen Weg, alle diese Anforderungen gleichzeitig zu erfüllen, ohne auf die Effizienzvorteile moderner Sprachmodelle verzichten zu müssen.

Von der Shadow-AI zur strategischen KI-Infrastruktur

Eine Studie des Bitkom (2024) zeigt: Bereits 42 % der Beschäftigten in deutschen Unternehmen nutzen generative KI-Tools — häufig ohne Wissen der IT-Abteilung. Diese Shadow AI ist das größte unkontrollierte Risiko der deutschen Wirtschaft. Vertrauliche Verträge werden in ChatGPT eingegeben, Patientendaten an Copilot übermittelt, interne Strategiedokumente an Cloud-KI-Dienste gesendet.

Die Lösung liegt nicht im Verbot, sondern im Angebot: Eine eigene, sichere KI-Infrastruktur, die den Mitarbeitern die gleiche Produktivität bietet — ohne die Compliance-Risiken. Genau hier setzen branchenspezifische On-Premise-Lösungen an.

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📊 Regulierung im Überblick

Compliance-Anforderungen nach Branche

Branche Kernregulierung Datenkategorie Cloud-KI möglich?
Kanzleien § 203 StGB, BRAO Mandantendaten ❌ Nein
Gesundheitswesen DSGVO Art. 9, PDSG Gesundheitsdaten ❌ Nein
Finanzsektor BaFin, DORA, MaRisk Finanzdaten ⚠️ Stark eingeschränkt
Öffentl. Verwaltung BSI C5, OZG Bürgerdaten ⚠️ Nur souveräne Cloud
KRITIS KRITIS-DachG, NIS-2 Kritische Betriebsdaten ❌ Nein (Air-Gap)
Mittelstand GeschGehG, DSGVO Geschäftsgeheimnisse ⚠️ Risikoabhängig

Der gemeinsame Nenner: Datensouveränität als Grundvoraussetzung

Unabhängig von Branche und konkretem Anwendungsfall gibt es eine zentrale Erkenntnis: Ohne Datensouveränität keine rechtssichere KI-Nutzung. Der EU AI Act, die DSGVO und branchenspezifische Regulierungen verlangen durchgehend:

  1. Nachvollziehbarkeit — Wer hat wann welche Daten an die KI übergeben? Welche Ergebnisse wurden generiert?
  2. Kontrollierbarkeit — Können Sie das KI-System jederzeit abschalten, modifizieren oder auditieren?
  3. Datenschutz — Werden personenbezogene oder vertrauliche Daten ausschließlich zweckgebunden verarbeitet?
  4. Löschbarkeit — Können Sie das Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO) technisch durchsetzen?

All diese Anforderungen sind mit Cloud-KI-Diensten nur schwer oder gar nicht umsetzbar. Bei On-Premise-Lösungen hingegen haben Sie die vollständige technische und organisatorische Kontrolle.

Der Einstieg: Drei Schritte zur branchenspezifischen KI

Unabhängig von Ihrer Branche empfehlen wir einen strukturierten Einstieg:

  1. Bestandsaufnahme — Identifizieren Sie Shadow-AI-Nutzung, analysieren Sie bestehende Workflows und priorisieren Sie Use Cases nach ROI und Compliance-Relevanz.
  2. Pilot-Phase — Starten Sie mit einem konkreten, abgegrenzten Anwendungsfall auf dedizierter Hardware. Messen Sie Effizienzgewinne und validieren Sie die Compliance.
  3. Skalierung — Erweitern Sie schrittweise auf weitere Use Cases, Abteilungen und Standorte. Nutzen Sie die gewonnenen Erfahrungen für die unternehmensweite KI-Strategie.

Die konkreten Schritte, regulatorischen Anforderungen und Praxisbeispiele finden Sie auf den jeweiligen Branchenseiten. Wählen Sie Ihre Branche und erfahren Sie, wie On-Premise KI in Ihrem spezifischen Kontext funktioniert.

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Häufige Fragen zu On-Premise KI nach Branchen

Warum brauchen bestimmte Branchen On-Premise KI?

Branchen mit strengen Datenschutzanforderungen — wie Kanzleien (§ 203 StGB), Gesundheitswesen (DSGVO Art. 9) oder der Finanzsektor (BaFin/DORA) — dürfen sensible Daten nicht an Cloud-Anbieter übertragen. On-Premise KI stellt sicher, dass keine Daten Ihr Netzwerk verlassen und alle regulatorischen Anforderungen erfüllt werden.

Gibt es branchenspezifische KI-Modelle?

Ja. Open-Source-Modelle können durch Fine-Tuning auf branchenspezifische Fachsprache trainiert werden. Für juristische Anwendungen gibt es z. B. auf Rechtstexte optimierte Modelle, im Gesundheitswesen medizinische Sprachmodelle. Der Vorteil von On-Premise: Das Fine-Tuning geschieht ausschließlich mit Ihren Daten auf Ihrer Hardware.

Welche Branche profitiert am meisten von On-Premise KI?

Besonders Kanzleien und das Gesundheitswesen profitieren, da hier die strengsten Datenschutzanforderungen gelten und gleichzeitig enorme Effizienzgewinne durch KI möglich sind. Im Mittelstand ist das ROI-Potenzial bei wissensintensiven Prozessen besonders hoch.

Kann ich mit einer Branchenlösung starten und später erweitern?

Absolut. Wir empfehlen den Einstieg mit einem konkreten Use Case — etwa Dokumentenanalyse in einer Kanzlei oder Arztbrieferstellung im Gesundheitswesen. Die Infrastruktur kann schrittweise auf weitere Anwendungsfälle erweitert werden, ohne die bestehende Compliance zu gefährden.

Welche regulatorischen Fristen muss ich beachten?

Die wichtigsten Fristen: EU AI Act Chatbot-Transparenzpflicht ab August 2026, NIS-2-Umsetzung ist seit Oktober 2024 fällig, KRITIS-DachG-Registrierung beim BBK bis Juli 2026 und beim BSI bis März 2026. DORA gilt für den Finanzsektor seit Januar 2025. Detaillierte Fristen finden Sie auf den jeweiligen Branchenseiten.

Wie unterscheiden sich die Hardware-Anforderungen je nach Branche?

Die Anforderungen variieren: Eine Kanzlei mit 20 Anwälten kommt oft mit einem einzelnen GPU-Server (z. B. NVIDIA L40S) aus. Krankenhäuser benötigen redundante Systeme für 24/7-Verfügbarkeit. KRITIS-Betreiber brauchen Air-Gap-fähige Setups. Details finden Sie in unserem Hardware-Guide.

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