Shadow AI bleibt unsichtbar
Private Konten, Browserfunktionen und eingebettete KI werden genutzt, ohne zentralen Überblick.
Der Sprint schafft ein arbeitsfähiges Inventar aus Tools, Datenflüssen, Rollen und Use Cases. Sie erhalten Sofortmaßnahmen für Shadow AI und eine priorisierte Roadmap für sichere Piloten.
Welche KI-Nutzung benötigt als Erstes eine Maßnahme?
Priorität 1: private GenAI-Konten im Vertrieb mit möglicher Verarbeitung von Angebots- und Kundendaten. Sofortmaßnahme: Datenklassen kommunizieren, Nutzung sensibler Inhalte stoppen und freigegebene Alternative definieren. Parallel müssen Verantwortliche und tatsächliche Datenflüsse verifiziert werden.
Illustrative Oberfläche – keine erfundene Kundenaussage oder Ergebnisgarantie.
Private Konten, Browserfunktionen und eingebettete KI werden genutzt, ohne zentralen Überblick.
Ein pauschales Verbot oder eine generische Richtlinie unterscheidet nicht nach Datenklasse, Aufgabe und Betriebsmodell.
Viele Ideen werden diskutiert, aber Nutzen, Risiko, Datenlage und verantwortliche Fachbereiche nicht vergleichbar priorisiert.
Der Agent unterstützt einen definierten Prozess. Freigaben und fachliche Verantwortung bleiben beim Unternehmen.
Offizielle Tools, Piloten, eingebettete Funktionen und bekannte Shadow-AI-Nutzung zusammenführen.
Zwecke, Datenklassen, Nutzer, Anbieter, Verantwortliche und wesentliche Datenpfade dokumentieren.
Use Cases nach Geschäftswert, Umsetzbarkeit, Schutzbedarf und Kontrollierbarkeit bewerten.
Sofortmaßnahmen, Verantwortlichkeiten, Zielarchitektur und 90-Tage-Piloten festlegen.
Im Pilot werden nur vereinbarte Quellen und Berechtigungen angebunden.
System, Zweck, Daten, Nutzer, Anbieter, Verantwortliche und Status werden in einer pflegbaren Struktur zusammengeführt.
Nicht jede KI-Nutzung erhält dieselben Regeln; Schutzbedarf und mögliche Auswirkungen steuern die Maßnahme.
Neue Tools und Use Cases bekommen einen nachvollziehbaren Weg von Idee und Prüfung bis Betrieb oder Ablehnung.
Schulungsbedarf wird für Anwender, Führung, Einkauf, IT und Fachverantwortliche getrennt abgeleitet.
Schutzbedarf, Datenpfad, Qualität, Auslastung und Gesamtkosten bestimmen die Architektur.
Verträge, Datenresidenz, Aufbewahrung, Trainingsnutzung, Zugriffssteuerung und erlaubte Datenklassen prüfen.
Deutsche oder europäische Dienste werden anhand des konkreten Datenpfads statt nur anhand des Marketings bewertet.
Eigener Betrieb wird dort priorisiert, wo Drittzugriff, Netztrennung oder individuelle Kontrolle den Mehraufwand rechtfertigen.
Der Sprint schafft Entscheidungsfähigkeit: Was sofort begrenzen, was kontrolliert erlauben und welcher Use Case als Pilot belastbar genug ist.
Governance-Sprint anfragenNein. Der Sprint strukturiert Systeme, Datenflüsse, Rollen, Risiken und technische Maßnahmen. Verbindliche rechtliche Einzelfallbewertungen müssen durch entsprechend qualifizierte Rechtsberatung beziehungsweise den Datenschutzbeauftragten erfolgen.
Neben offiziell beschafften Tools werden nach vereinbartem Scope auch eingebettete KI-Funktionen, Pilotprojekte, private Zugänge und relevante Dienstleister betrachtet. Ziel ist ein arbeitsfähiges Inventar, nicht die Behauptung vollständiger Erfassung ohne Mitwirkung.
Der Sprint kann eine auf das erhobene Risikobild abgestimmte Arbeitsvorlage enthalten. Sie muss intern mit Geschäftsführung, Datenschutz, Informationssicherheit, HR und gegebenenfalls Arbeitnehmervertretung abgestimmt werden.
Er liefert Rollen-, Risiko- und Schulungsbedarf als Grundlage. Schulungen und deren Dokumentation können als Folgeleistung geplant werden; eine pauschale Compliance-Garantie ist nicht Teil des Sprints.
Ein priorisiertes Inventar, Daten- und Risikobild, Sofortmaßnahmen, ein Zielbild für Betriebsmodelle sowie eine 90-Tage-Roadmap mit verantwortlichen Rollen und Pilotkandidaten.